Wie funktioniert eine Kaffeemaschine?
Wie funktioniert eigentlich eine Kaffeemaschine?
Für jedes Gerät gilt, dass es hilfreich ist zu wissen, wie es funktioniert, um es effektiv reparieren zu können. Deshalb erklären wir dir nachfolgend so einfach und klar wie möglich, wie eine Kaffeemaschine funktioniert.
Arten von Kaffeemaschinen
Zunächst ist es wichtig zu wissen, welche verschiedenen Arten von Kaffeemaschinen es gibt. Die verschiedenen Typen von Kaffeemaschinen lassen sich grob wie folgt einteilen:
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Perkolator;
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Kaffeepresse;
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(Doppel-)Filterkaffeemaschine;
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Kaffeemaschine mit Kaffeepads oder Kaffeekapseln; und
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Vollautomat.
Perkolator
Ein Perkolator ist eine der ältesten Arten von Kaffeemaschinen. Ein Perkolator sorgt dafür, dass kochendes Wasser durch eine Schicht fein gemahlenen Kaffees oder Espressomehls nach oben blubbert und so den Kaffee brüht. Die bekannten Bialetti-Kaffeemaschinen sind Beispiele dafür.
Kaffeepresse
Die Kaffeepresse ist eine Kaffeemaschine, die besonders geschätzt wird, weil sie die Aromen und Geschmacksrichtungen von Kaffee besser nutzt. Im Wesentlichen handelt es sich um eine Art Glaskanne, in die grob gemahlener Kaffee geschöpft wird. Dann gießt man heißes Wasser über den Kaffee und das Kaffeemehl wird unter einem gut abdichtenden Metallfilter nach unten gedrückt. Obwohl Geschmack und Aroma überlegen sind, führt dieses Gerät zu bestimmten Verbindungen wie Cafestol, die den Cholesterinspiegel erhöhen können.
Doppelkaffeemaschine
Eine Doppelkaffeemaschine klingt nach etwas Besonderem, ist aber recht einfach. Eine solche Doppelkaffeemaschine hat einfach die Möglichkeit, zwei Kannen nebeneinander zu verwenden, die gleichzeitig Kaffee zubereiten können. Praktisch, wenn der Kaffeekonsum hoch ist. Eine andere Variante dieser Kaffeemaschinen hat eine Kanne und einen Siebträger. Damit kann beispielsweise Espresso zubereitet werden. Eine (Papier-)Filterkaffeemaschine erhitzt Wasser, das verdampft und auf einen mit grob gemahlenem Kaffee gefüllten Filter fällt. Der Kaffee, der aus dem Filter in eine Kanne fließt, enthält weniger cholesterinerhöhende Substanzen als der Kaffee einer Kaffeepresse.
Kaffeepads oder Kaffeekapseln
In den letzten Jahren sind Kaffeemaschinen, die Pads oder Kaffeekapseln verwenden, immer beliebter geworden. Geräte wie die Senseo von Philips, die Nespresso-Geräte, die Tassimo von Bosch oder die eigenwilligen Dolce Gusto-Geräte von Nescafé. Diese Geräte wurden entwickelt, um eine oder zwei Tassen Kaffee mit einem raffinierten Geschmackserlebnis zuzubereiten (obwohl Kaffeeliebhaber unterschiedlich darauf reagieren). In der Regel sind diese Geräte auch benutzerfreundlich und fantasievoll gestaltet.
Vollautomat
Eine Vollautomat-Kaffeemaschine enthält einen mit Kaffeebohnen gefüllten Behälter. Im Grunde genommen wird der Kaffee dadurch so frisch wie möglich zubereitet: Das Gerät enthält selbst eine Kaffeemühle, die die Kaffeebohnen mahlt. Danach ist der Zubereitungsprozess mit anderen Geräten vergleichbar, aber da der gemahlene Kaffee so frisch ist, schmeckt der Kaffee viel intensiver. Die interne Kaffeemühle erzeugt jedoch in der Regel ziemlich viel Lärm.
Geschichte der Kaffeemaschine
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Schon mehr als tausend Jahre vor Christus wurde Kaffee zubereitet (suche nach der Legende des äthiopischen Ziegenhirten Kaldi), aber bis zur Einführung der Kaffeemaschine wurde dies auf eine ziemlich umständliche Weise gemacht. Ohne jegliche Filtermethode wurde der gemahlene Kaffee einfach mit Wasser mitgekocht. Die ersten Tassen schmeckten gut, den Rest konnte man wegschütten...
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Im Jahr 1818 führte Herr Laurens in Paris die allererste Kaffeemaschine ein, die nach dem Prinzip eines Perkolators funktioniert.
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Im Jahr 1822 wurde – natürlich auch in Frankreich – die erste Espressomaschine auf den Markt gebracht.
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In Chicago erfand Satori Kato im Jahr 1901 den „Instantkaffee“, den bekannten löslichen Kaffee, zu dem man nur heißes Wasser hinzufügen musste.
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Der englische Chemiker George Constant Washington erfand im Jahr 1906 den ersten industriell hergestellten löslichen Kaffee.
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Eine Hausfrau aus Dresden namens Melitta Bentz erfand im Jahr 1908 den allerersten Papierkaffeefilter. Heutzutage ist Melitta immer noch eine führende Marke für Kaffeefilter.
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Im Jahr 1946 wurde die Filterkaffeemaschine erfunden. Mehrere Unternehmen behaupten, der ursprüngliche Erfinder zu sein, daher gibt es keine Klarheit darüber.
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In den 1960er Jahren kamen Kaffeemaschinen mit intern eingebauten Kaffeemühlen auf den Markt (wie der Vollautomat).
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Nach 1991 wurden Espresso und Cappuccino sehr beliebt, und es kamen sowohl Geräte auf den Markt, um diese Luxuskaffees zu Hause selbst zuzubereiten, als auch Optionen in den Kaffeemaschinen, um diesen Kaffee zuzubereiten.

Teile einer Kaffeemaschine
Aufgrund all dieser verschiedenen Arten von Kaffeemaschinen und auch einer hohen Vielfalt an Modellen pro Typ oder Marke ist es schwierig, im Detail zu erklären, wie eine Kaffeemaschine funktioniert. Es variiert natürlich stark je nach Typ. Aber im Großen und Ganzen gibt es immer eine Menge gemahlenen Kaffee, einen Filter und heißes Wasser. In der Abbildung rechts sind die verschiedenen Teile einer Filterkaffeemaschine zu sehen, daneben die Teile eines typischen Perkolators. Für die übrigen Kaffeemaschinen wie Nespresso oder Vollautomat gibt es so viele spezifische Abweichungen je nach Marke und Modell, dass wir diese hier nicht verallgemeinern können. Im Wesentlichen funktioniert das Gerät jedoch ähnlich wie die beiden abgebildeten Kaffeemaschinen.
Trivia: Beliebtes Frühstücksgetränk in New York
Ein interessanter Fakt zum Teilen beim Kaffeekochen: Erst im Jahr 1668 wurde Kaffee in New York populärer als Bier als Frühstücksgetränk. Tatsächlich war bis dahin Bier beliebter. Man stellte fest, dass Kaffee auch besser zu gebratenen Eiern schmeckte! Heutzutage ist New York natürlich fast synonym mit Kaffee, mit all seinen trendigen Kaffeebars und den reichen Kaffeedüften aus allen Richtungen.
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Hinweis: Für diese Reparaturberatung gilt ein Haftungsausschluss.